Es war nicht das erste Mal, dass ich Mount Maunganui besuchte. Bereits im neuseeländischen Winter verbrachte ich zwei Wochen in der Bay of Plenty und entdeckte einen meiner liebsten Orte in Neuseeland.
Ich weiß nicht genau, woran es liegt, doch Mount Maunganui wurde schon bei meinem ersten Besuch dort zu einem meiner Lieblingsorte. Vom Berg aus hatte ich eine weite Aussicht auf die langen weißen Strände ringsherum. Soweit das Auge reichte, sah ich nur Sand, Sonne und Meer. Dann am Abend, wenn die Sonne tief stand, beleuchtete sie die Wellen von hinten und sie sahen aus wie temporäre meergrüne Fenster. Ich hatte noch nie vorher gesehen, wie die Sonne durch Wellen schien. Das kam an der Ostsee so gut wie nie vor.
Doch ich war wohl mit dieser Bewunderung für den Ort nicht allein. Auch die Einheimischen schienen Mount Maunganui zu lieben. Von keinem anderen Ort sah ich so viele unterschiedliche Postkartenmotive!
Den richtigen Bildausschnitt für dieses Bild zu finden, war wirklich nicht schwer. Schwerer war es eher, das Bild nicht so dunkel zu bekommen. Direkt in die Sonne zu fotografieren birgt immer die Gefahr, aus dem Bild ein Schattenspiel zu machen. Und es ist deutlich zu sehen, dass die beiden Bilder zu unterschiedlichen Jahreszeiten aufgenommen wurden. Die Stelle, an der sich die Sonne dem Horizont nähert, ist sehr unterschiedlich und die Blumen blühten auch noch nicht, als ich Mount Maunganui besuchte.



