Die Postkarte versprach einen dramatischen Himmel und eine raue Küste aus sandfarbenen Felsen vor einem unruhigen Meer. Tatsächlich fand ich all das am Tunnel Beach und noch einiges mehr.
Anfangs dachte ich, der namensgebende Tunnel am Strand sei die ausgespülte Landzunge auf der Fotografie. Erst vor Ort wurde ich eines Besseren belehrt: John Cargill ließ für seine Familie einen Tunnel zum nahen Strand anlegen, sodass seine Familie ungestört baden konnte. Dieser Tunnel ist noch heute begehbar und der eigentliche Grund des Namens.
Ich fand die fotografierte Perspektive sehr schnell. Die Schwierigkeit bestand eher darin, sich nicht vom Wind ins Meer gegen zu lassen. Es gab natürlich keine Absperrungen oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen. Der Boden war nass und rutschig von der Gischt und dem Nieselregen und gerade an dem Rand der Klippen war Vorsicht geboten. Dafür konnte ich die Kraft der Elemente im Krachen der Wellen spüren und die ganze Dramatik der Landschaft nachempfinden. Die Postkarte gibt es sehr gut wieder, meine Fotografie leider nur in abgeschwächter Form.



