Oamaru ist eine kleine Stadt auf der Südinsel Neuseelands. Neben der blauen Pinguinkolonie ist der Ort berühmt für seine historische Innenstadt, auch wenn es sich nur um wenige Straßenzüge handelt. Die Gebäude aus viktorianischer Zeit gelten als eine der beeindruckendsten historischen Gesamtanlagen Neuseelands. Und deshalb hat sich Oamaru als Steampunk-Stadt gemausert.
Steampunk ist noch eine relativ junge ästhetische Strömung oder auch Subkultur. Dabei werden moderne und futuristische technische Funktionen mit Materialien des viktorianischen Zeitalters verknüpft, wodurch ein deutlicher Retro-Look der Technik entsteht. Steampunk wird auch oft als eine Form des Retro-Futurismus beschrieben, also einer Sicht auf die Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte.
Das Viertel rund um den Hafen hat sich diesem Thema verschrieben und begeht jährlich ein Steampunk-Festival, das ich leider verpasst hatte. Die Straßen waren daher nicht so festlich geschmückt und am Neuhjahrstag auch sehr ruhig und verschlafen. Dennoch machte es sehr viel Spaß in die Schaufenster der einzelnen Läden zu schauen und einen Blick in eine andere Zeit zu werfen.



