Moeraki Bolders oder wie die großen Kanufahrer kenterten

Die riesigen kugelrunden Steine, die am Strand von Moeraki vertreut liegen, sind eine große Touristenattraktion. Die Legende dazu ist so einfach wie unspektakulär.

Araiteuru war das ozeanfähige Kanu der ersten Maori, die nach Neuseeland kamen. Es war ein großes Entdeckerboot beladen mit Menschen und Proviant. Die Leute an Bord suchten neues Land entlang der Ostküste der Südinsel. Natürlich war die Reise beschwerlich und gefährlich und dann führte der anwesende Priester auch noch die Gebete falsch aus. Diese sollten für eine gute Reise sorgen und die Elemente gnädig stimmen. Doch der Priester verpfuschte es und daraufhin wandelte sich die ruhige See in windgepeitschte hohe Wellen. Die Leute an Bord wurden seekrank und der kalte arktische Südwind war ungewohnt für die Menschen aus dem Norden. In der Nähe von Shag Point zwischen Dunedin und Oamaru beschlossen die Oberhäupter der Expedition, dass es besser sei an Land zu gehen. Auch hier muss es ungeschichte Besatzungsmitglieder gegeben haben, denn dabei fielen Gepäckstücke über Bord und das Kanu bekam Schlagseite. Die Körbe, gefüllt mit Kumara und Taro, wurden am Moeraki Strand an Land gespült. Dieser befindet sich in der Nähe von Hampden in North Otago. Die Körbe und Knollen wurden zu runden Steine, die man noch heute am Strand finden kann. Das Kanu wurde zu einen vorgelagerten Riff und die Überlebenden des Unfalls retteten sich ans Ufer und begannen die Erkundung des südlichen Landes.

Eine Antwort zu „Moeraki Bolders oder wie die großen Kanufahrer kenterten”.

  1. […] dem Weg weiter in den Süden wollte ich unbedingt bei den legendenumwobenen Steinkugeln am Strand von Moeraki anhalten. Ich hatte schon auf der Nordinsel Postkarten mit dem Motiv gesehen und war sehr gespannt, […]