Paihia im Norden war wie Queenstown auf der Südinsel vor allem eins: Party-Stadt der Work & Travel Touristen. Mich hielt hier nicht viel, doch ich traf hier ein zweites Mal auf die Mädels aus Whangarei. Sie gaben mir den Tipp mit Helpx und die nächsten Monate würde ich dadurch unglaublich viele Erfahrungen und Begegnungen sammeln.
Abgesehen von der historischen Bedeutung der Gegend (hier wurde der erste Vertrag zwischen Maori und Europäern unterzeichnet) besaß der Ort einen beeindruckenden Strand. Es schien als bestehe er nur aus diesem und den Häusern entlang der Straße. Während meiner paar Tage dort sah ich den Vollmond über dem Meer aufgehen und spazierte mindestens zwei Mal am Tag barfuß am Ufer entlang. Kaum verwunderlich, dass es der örtlich Pier auf die touristischen Postkarten geschafft hat. Ich versuchte die genaue Perspektive wiederzufinden, doch musste ich feststellen, dass der Postkarten-Fotograf das Bild wohl unter dem Pier auf einem Boot oder bei Ebbe aufgenommen haben musste. So begnügte ich mich mit einem leicht verschobenen Blickwinkel und fotografierte den Pier nicht während der blauen Stunde, sondern mitten in der dunklen Nacht.



